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Langjähre Mitarbeiter bei Stiefenhofer (von links):
Matthias Müller (15 Jahre), Hans-Peter Fuchs (15), Robert Stadelmann (33), Waldemar Stiefenhofer (40), Hannelore Dempfle (18), Klaus Steinhauser (20), Edwin Przybylski (22), Peter Fink (21), Michael Weixler (25), Michael Seitz (22), Alfred Weber (18), Annetter Stiefenhofer (23), Armin Hermann (19)
Auf dem Bild fehlt Ambros Walser, der bereits 37 Jahre bei unserer Firma arbeitet.

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Komplexität der Haustechnik im Label nicht berücksichtigt: Fachmännische Planung wichtiger denn je

Es muss gut und deutlich erkennbar am jeweiligen Gerät angebracht sein: das EU-Energieeffizienz-Label, das Nutzern von Wäschetrocknern, Kühlschränken und Leuchtmitteln bereits hinlänglich bekannt ist. Ab 26. September 2015 erweitert sich der Wirkungskreis des gut zehn Zentimeter hohen und 20 Zentimeter breiten Labels: Ab dann ist die Kennzeichnung auch für neue Heizungen Vorschrift.

Wer heute noch in seinem Haus eine alte, energiefressende Heizung in Betrieb hat und mit dem Gedanken spielt, ein neues Heizungssystem zu installieren, sollte stets einen Fachmann hinzuziehen. Vor allem auch mit Blick auf das neue Energieeffizienz-Label. Denn das Label beurteilt nur das Heizsystem, die Gebäudehülle wird nicht berücksichtigt. So bekommen beispielsweise Gas- Brennwertkessel in manchen Fällen voraussichtlich ein A, während Wärmepumpen eine deutlich bessere Einstufung erhalten. Diese aber wiederum verursachen gerade in Altbauten meist viel höhere Energiekosten.

Die Beratung durch den Profi ist also unerlässlich, mit Einführung des Labels sogar noch wichtiger. Nur so lässt sich ein bestmögliches Resultat erzielen – aus wirtschaftlicher wie aus umwelttechnischer Sicht.

Einmal investieren, dauerhaft sparen. In Zukunft informieren Produkt- und Heizungslabel über spezifische energetische Eigenschaften. Beim Produkt-Label beziehen sich die Energieeffizienz-Informationen auf ein einzelnes Produkt. Das Heizungslabel hingegen kennzeichnet das komplette Heizungssystem mit allen integrierten Komponenten, das der qualifizierte Handwerksbetrieb auf die jeweiligen Bedürfnisse abstimmt. Das Label müssen künftig alle neuen Heizungsanlagen mit einer Nennleistung unter 70 kW oder Speicher mit einem Volumen von weniger als 500 Litern tragen.    

„Für Endkunden ist die Komplexität einer Heizungsanlage kaum mehr zu überschauen“, so Waldemar Stiefenhofer. Als Fachhandwerksbetrieb stehen wir unseren Kunden bei sämtlichen Fragen und Problemen rund um das neue Heizungslabel mit Rat und Tat zur Seite und wählen das effizienteste System aus – der Verbraucher spart kräftig Geld.
Die Heizungsanlage ist das Herzstück eines jeden Gebäudes- sie sorgt für Wärme, warmes Wasser und Wohlbefinden. Für eine einwandfreie Funktionalität will die Anlage gehegt und gepflegt werden.

Mit einer regelmäßigen HEIZUNGSWARTUNG sorgen unsere Kundendiensttechniker für eine zuverlässige Funktion Ihrer Anlage:
Kessel und Brenner werden kontinuierlich gereinigt und wir führen Messungen zur Funktions- und Leistungskontrolle durch.

Ist Ihre Heizung schon fit für den kommenden Winter?
Die Investition soll sich in wenigen Jahren rechnen.

Lindenberg Die Firma Mayser produziert ihren Strom künftig zu einem Teil selber. Auf knapp 1700
Quadratmetern Fläche hat das Lindenberger Unternehmen auf seinem Dach Photovoltaikmodule anbringen
lassen - "sicher die größte Anlage im Stadtgebiet", sagt Waldemar Stiefenhofer, dessen Unternehmen die
Anlage installiert hat.

Insgesamt 1016 Module hat die Lindenberger Firma Stiefenhofer verbaut. Sie bedecken einen großen Teil der
Dachfläche. Genutzt wurden Shetdächer genauso wie ein größeres Flachdach und Bereiche mit flacher
Neigung. Ausgespart blieben nur Flächen, in denen über kurz oder lang eine Dachsanierung ansteht.
370 000 Euro hat Mayser investiert. In sieben, acht Jahren soll sich die Ausgabe amortisieren. Der erzeugte
Strom wird zu 86 bis 88 Prozent selber verbraucht, der Rest fließt ins Netz und wird vergütet. Ein Drittel
seines gesamten Stromverbrauchs kann das Unternehmen mit der Anlage decken. "Es hat seinen Reiz, den
eigenen Strom zu nutzen", sagt Manfred Jordan. Früher sei es für größere Firmen üblich gewesen, Energie zu
erzeugen, so der Mayser-Geschäftsführer mit Blick auf das alte Kesselhaus des Unternehmens.
Der Einstieg in die Stromproduktion hat zum einen wirtschaftlichen Gründe - Mayser rechnet mit einem
weiter steigenden Energiebedarf und hohen Preisen - , zum anderen will die Firma einen Beitrag zum
Klimaschutz leisten. Die Umwelt und damit verbunden eine Senkung des CO2-Ausstosses liege dem
Unternehmen am Herzen. "Im Sinne der Energiewende sind auch wir gefordert", sagt Jordan. Mit wir meint
er die gesamte Industrie.

Für das Unternehmen, das im Bereich Kopfbedeckungen, Sicherheits- und Schaumstofftechnik tätig ist,
verlief die Installation problemlos. Der Betriebsablauf wurde nicht gestört, berichtet der Geschäftsführer.
"Wir sind froh, eine einheimische Firma gefunden zu haben, die eine Anlage in der Größe termingerecht
montieren konnte" (
Jordan). Zwischen vier und zwölf Mitarbeiter hatte Stiefenhofer gleichzeitig auf dem
Dach. Verbaut wurden Module aus EU-Fertigung. Chinesische Produkte wären zwar 18 000 Euro günstiger
gewesen, aus grundsätzlichen Überlegungen heraus hat sich Mayser aber für die teurere europäische Lösung
entschieden. "Wir können nicht immer über Konkurrenz aus China lamentieren und dann auf europäische
Produkte verzichten", sagt Jordan. (pem)